Sonderausstellung „Ermordet in Grafeneck, Hartheim und Pirna-Sonnenstein. Die Opfer der ‘Aktion T4‘ in Bayern“
Sonderausstellung im Markgrafenmuseum 16. September bis 1. November 2026:
„Ermordet in Grafeneck, Hartheim und Pirna-Sonnenstein. Die Opfer der ‘Aktion T4‘ in Bayern“
Der Bezirk Mittelfranken mit der
Kuratorin Katrin Kasparek, das
Markgrafenmuseum und das
EBW bieten zu der im September
eröffneten Ausstellung ein um-
fangreiches Begleitprogramm an.
Die Kuratorin schreibt
zur Ausstellung:
Über 7.600 Menschen aus bay-
erischen Heil- und Pflegean-
stalten wurden 1940 und 1941
während der „Aktion T4“ in
nationalsozialistischen Tötungs-
anstalten ermordet.
An sie erinnert die Wanderaus-
stellung „Ermordet in Grafeneck, Hartheim und Pirna-
Sonnenstein – Die Opfer der `Aktion T4´ aus Bayern“.
Sie erzählt 14 Lebensgeschichten von bayerischen
Opfern, die als vermeintlich lebensunwert ermordet
wurden.
Gleichzeitig beleuchten die Biografien Aspekte der
Stigmatisierung und Verfolgung von Menschen mit
geistigen Beeinträchtigungen und psychischen Krank-
heiten im Nationalsozialismus.
Weitere Tafeln ordnen die NS-Krankenmorde der
„Aktion T4“ historisch ein. Die Wanderausstellung ist
eine Produktion der Stiftung Sächsische Gedenkstät-
ten/Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein, des Lern- und
Gedenkortes Schloss Hartheim und der Gedenkstätte
Grafeneck e. V.
Die Wanderausstellung ist eine Produktion der Stiftung Sächsische Gedenkstätten/Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein, des Lern- und Gedenkortes Schloß Hartheim und der Gedenkstätte Grafeneck e. V.
Den Flyer mit allen wichtigen Informationen finden Sie hier.
Markgrafenmuseum Ansbach Kaspar-Hauser-Platz 1, 91522 Ansbach
Erwachsene 3,50 € / ermäßigt 2 € | Schulklassen frei
Kostenfrei buchbare Angebote für Gruppen:
RUNDGANG (1 h) – Di-So 10-17 Uhr möglich; buchbar über:
0151-4635 46 16 oder ns-forschung@bezirk-mittelfranken.de
RUNDGANG MIT WORKSHOP (2,5 h) – 10 bis 12:30 Uhr zu folgenden Terminen möglich: 23., 25. September und 6., 9., 14., 16., 20., 21., 27., 30. Oktober 2026; buchbar über: 0911-81 007 40 oder info@dokupaed.de (DoKuPäd – Pädagogik rund um das Dokumentationszentrum, Kreisjugendring Nürnberg-Stadt)
Mittwoch, 16. September 2026, 17 Uhr:
AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
Begrüßung durch Peter Daniel Forster (Bezirkstagspräsident) und Thomas Deffner (Oberbürgermeister der Stadt Ansbach)
Grußwort von Dr. Matthias Keilen, Vorstand Bezirkskliniken Mittelfranken
Einführung durch Katrin Kasparek M.A., wiss. Mitarbeiterin Bezirksheimatpflege des Bezirks Mittelfranken
VORTRAG „Die Aktion ‚T4‘ in Bayern
Referent: Nikolaus Braun M.A., Leiter Bezirksarchiv Oberbayern
Ort: Gemeindezentrum St. Johannis, Schaitberger Straße 8, Ansbach
im Anschluss Ausstellungsbesuch und kleiner Empfang im Markgrafenmuseum
Anmeldung erforderlich bis 31. August 2026: bezirksheimatpflege@bezirk-mittelfranken.de
Das Begleitprogramm im Oktober:
Donnerstag, 8. Oktober 2026, 19 Uhr:
VORTRAG
„Die Diakonissenanstalt Neuendettelsau
und ihre Verstrickung in die NS-‚Euthanasie‘“.
Referent: Matthias Honold M.A.,
Leiter Zentralarchiv Diakoneo
Ort: Gemeindezentrum St. Johannis,
Schaitberger Straße 8, Ansbach.
Sonntag, 25. Oktober 2026, 14 Uhr:
FÜHRUNG an Gedenkorte im Bezirksklinikum Ansbach
mit Opfergedenken.
Treffpunkt: Pforte Bezirksklinikum Ansbach,
Feuchtwanger Straße 38.
Donnerstag, 29. Oktober 2026, 19 Uhr:
„Weil es etwas mit uns macht…“
Ein GESPRÄCHSABEND mit Angehörigen von Opfern
der NS-„Euthanasie“ mit Dr. Sibylle von Tiedemann,
(Gedenkinitiative für die NS-„Euthanasie“-Opfer /
München und mit Angehörigen von Opfern)
Ort: Gemeindezentrum St. Gumbertus (Beringershof)
Joh.-Seb.-Bach-Platz 5, Ansbach
