Johannes Wachowski
Die Freiheit feiern - Das Pessachfest. Vortrag von Rabbinerin Dr. Antje Yael DeuselVortrag im Rahmen des LEHRHAUS Ansbach.Do, 26.2.2026 19 Uhr
Kurzbeschreibung
Vortrag, Gespräch und Begegnung zum Thema "Das jüdische Passafest".
Veranstaltungsort
Gemeindezentrum St. Gumbertus Ansbach
Johann-Sebastian-Bach-Platz 5 (Beringershof)
91522 Ansbach
Das Gemeindezentrum liegt direkt gegenüber der Ostseite der St. Gumbertuskirche/Schwanenritterkapelle und ist beschildert.
Johann-Sebastian-Bach-Platz 5 (Beringershof)
91522 Ansbach
Das Gemeindezentrum liegt direkt gegenüber der Ostseite der St. Gumbertuskirche/Schwanenritterkapelle und ist beschildert.
Ausführliche Beschreibung
Die Haggada (hebräisch הגדה, Plural הגדות Haggadot, zu נגד; dt. „erzählen“, „berichten“; deutsch veraltet Agade) ist im religiösen Leben der Juden Erzählung und Handlungsanweisung für den Seder, die Zeremonie am Erev Pessach, dem Vorabend des Fests der Befreiung der Israeliten aus der ägyptischen Sklaverei.
Diese Pessach-Haggada ist ein mitunter bebildertes Büchlein, aus dem beim Festmahl mit der Familie gemeinsam gelesen und gesungen wird. Es ist teils auf Aramäisch, teils auf Hebräisch geschrieben (heute meist mit Übersetzung und Erklärungen in der Landessprache) und beschreibt die im Buch Exodus geschilderten Vorgänge: das Exil in Ägypten und den Auszug in die Freiheit. Dazu kommen traditionelle rabbinische Ausschmückungen und Auslegungen dieser Geschichte. Zahlreiche traditionelle Lieder begleiten das Festmahl, das Teil des Sederabends ist. Hierzu gehört das Lied der vier Fragen Ma Nischtana (hebräisch מַה נִּשְׁתַּנָּה, deutsch „Was unterscheidet...“) und Echad mi jodea (hebräisch אחד מי יודע Eins – wer weiß es?), ein traditioneller Frage-Antwort-Gesang, eine Zählgeschichte. Es zählt gemeinsame jüdische Motive und Lehren auf. Den traditionellen Abschluss der Haggada bildet das Lied Chad gadja (reichsaramäisch חַד גַּדְיָא) und das Lied Dajenu („es hätte uns genügt“).
Auszug aus Ägypten Haggadah
Auszug aus Ägypten (Goldene Haggada)
Der Ausdruck Haggada ist nicht zu verwechseln mit Aggada, womit erzählende oder homiletische Texte aus dem Talmud gemeint sind.
Zu den bekanntesten Haggadot zählt die aus Deutschland stammende so genannte Vogelkopf-Haggada, die um ca. 1300 geschaffen wurde. Eine ebenso berühmte wie bemerkenswerte Handschrift ist die in Spanien hergestellte Sarajevo-Haggada um 1314.
Diese Pessach-Haggada ist ein mitunter bebildertes Büchlein, aus dem beim Festmahl mit der Familie gemeinsam gelesen und gesungen wird. Es ist teils auf Aramäisch, teils auf Hebräisch geschrieben (heute meist mit Übersetzung und Erklärungen in der Landessprache) und beschreibt die im Buch Exodus geschilderten Vorgänge: das Exil in Ägypten und den Auszug in die Freiheit. Dazu kommen traditionelle rabbinische Ausschmückungen und Auslegungen dieser Geschichte. Zahlreiche traditionelle Lieder begleiten das Festmahl, das Teil des Sederabends ist. Hierzu gehört das Lied der vier Fragen Ma Nischtana (hebräisch מַה נִּשְׁתַּנָּה, deutsch „Was unterscheidet...“) und Echad mi jodea (hebräisch אחד מי יודע Eins – wer weiß es?), ein traditioneller Frage-Antwort-Gesang, eine Zählgeschichte. Es zählt gemeinsame jüdische Motive und Lehren auf. Den traditionellen Abschluss der Haggada bildet das Lied Chad gadja (reichsaramäisch חַד גַּדְיָא) und das Lied Dajenu („es hätte uns genügt“).
Auszug aus Ägypten Haggadah
Auszug aus Ägypten (Goldene Haggada)
Der Ausdruck Haggada ist nicht zu verwechseln mit Aggada, womit erzählende oder homiletische Texte aus dem Talmud gemeint sind.
Zu den bekanntesten Haggadot zählt die aus Deutschland stammende so genannte Vogelkopf-Haggada, die um ca. 1300 geschaffen wurde. Eine ebenso berühmte wie bemerkenswerte Handschrift ist die in Spanien hergestellte Sarajevo-Haggada um 1314.
Kontakt
Referent:innen
D. Yael Deusel ist seit 2015 Rabbinerin der Liberalen Jüdischen Gemeinde Mischkan ha-Tfila Bamberg e. V., die als zweite jüdische Gemeinde Bambergs neu entstand. Sie ist zudem engagiert im interreligiösen Dialog.
https://de.wikipedia.org/wiki/Antje_Yael_Deusel
https://de.wikipedia.org/wiki/Antje_Yael_Deusel
Art der Erwachsenenbildungsveranstaltung
Vortrag
Mailadresse
Internetadresse
Art der Veröffentlichung
Zeitung|Mitteilungsblatt|Amtsblatt; Gemeindebrief; Internet; Plakat|Handzettel|Programmheft
Einrichtung der Evangelischen Erwachsenenbildung
Evangelisches Bildungswerk Ansbach e.V.
Position
Veranstalter / veröffentlicht von:
Evangelisches Bildungswerk im Dekanat Ansbach
EBW Dekanat Ansbach
Schaitbergerstr. 18
91522 Ansbach
ebw.ansbach@elkb.de
http://www.ebw-ansbach.de
Tel.: 0981-46089915
Fax: 0981-9523129
EBW Dekanat Ansbach
Schaitbergerstr. 18
91522 Ansbach
ebw.ansbach@elkb.de
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Tel.: 0981-46089915
Fax: 0981-9523129
