Johannes Wachowski
Die neue Friedensdenkschrift der EKD „Welt in Unordnung“, Vortrag von Prof. Dr. Reiner AnselmVeranstaltungsreihe "Demokratie vor Ort"Di, 14.7.2026 19 Uhr
Veranstaltungsort
Gemeindezentrum St. Johannis bzw. Museumshof
91522 Ansbach
91522 Ansbach
Ausführliche Beschreibung
Friedensethik in Kriegszeiten – Die neue Friedensdenkschrift der EKD
Unter dem Titel „Welt in Unordnung – Gerechter Friede im Blick“ hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) im November 2025 eine neue Friedensdenkschrift veröffentlicht. Die EKD ringt darin um Antworten für neue Herausforderungen durch die Zunahme an kriegerischen Konflikten weltweit, geopolitische Verschiebungen, hybride Kriegsführung, neue Waffentechnologien, die Klimakrise und den Druck, dem liberale Demokratien weltweit ausgesetzt sind. Zugleich gibt sie Antworten auf Fragen in Themenfeldern, deren Bearbeitung eine lange Tradition im Raum der evangelischen Kirche haben. Dazu gehören die nukleare Abschreckung, Rüstungsexporte sowie Wehrpflicht und Kriegsdienstverweigerung.
Ziel der ethischen Überlegungen ist es, sowohl dem christlichen Ideal der Gewaltfreiheit als auch den komplexen gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen angesichts der aktuellen Weltlage gerecht zu werden. Die Denkschrift markiert dabei eine deutliche Neuausrichtung der protestantischen Friedensethik.
Unter dem Titel „Welt in Unordnung – Gerechter Friede im Blick“ hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) im November 2025 eine neue Friedensdenkschrift veröffentlicht. Die EKD ringt darin um Antworten für neue Herausforderungen durch die Zunahme an kriegerischen Konflikten weltweit, geopolitische Verschiebungen, hybride Kriegsführung, neue Waffentechnologien, die Klimakrise und den Druck, dem liberale Demokratien weltweit ausgesetzt sind. Zugleich gibt sie Antworten auf Fragen in Themenfeldern, deren Bearbeitung eine lange Tradition im Raum der evangelischen Kirche haben. Dazu gehören die nukleare Abschreckung, Rüstungsexporte sowie Wehrpflicht und Kriegsdienstverweigerung.
Ziel der ethischen Überlegungen ist es, sowohl dem christlichen Ideal der Gewaltfreiheit als auch den komplexen gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen angesichts der aktuellen Weltlage gerecht zu werden. Die Denkschrift markiert dabei eine deutliche Neuausrichtung der protestantischen Friedensethik.
Kontakt
Referent:innen
Anselm, Sohn des Pfarrers und Studiendirektors Helmut Anselm.
1984 Abitur und Studium der Theologie. 1993 wurde er mit der Dissertation Jüngstes Gericht und irdische Gerechtigkeit. Protestantische Ethik und die deutsche Strafrechtsreform promoviert und begann sein Vikariat in der bayerischen Landeskirche, das er in Neufahrn bei Freising und in München-Fürstenried absolvierte. Nach seiner Ordination zum Pfarrer und dem Zweiten theologischen Examen (1995).
Es folgten weitere akademische Stationen: Wissenschaftlicher Assistent von Rendtorff; Habilitation 1998 mit einer Arbeit zur lutherischen Ekklesiologie; Lehrstuhlvertretungen; 2000 Ruf als Professor für Systematische Theologie und Ethik an die Universität Jena. Diverse Gastprofessuren; seit dem Wintersemester 2014/2015 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Systematische Theologie und Ethik an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
1984 Abitur und Studium der Theologie. 1993 wurde er mit der Dissertation Jüngstes Gericht und irdische Gerechtigkeit. Protestantische Ethik und die deutsche Strafrechtsreform promoviert und begann sein Vikariat in der bayerischen Landeskirche, das er in Neufahrn bei Freising und in München-Fürstenried absolvierte. Nach seiner Ordination zum Pfarrer und dem Zweiten theologischen Examen (1995).
Es folgten weitere akademische Stationen: Wissenschaftlicher Assistent von Rendtorff; Habilitation 1998 mit einer Arbeit zur lutherischen Ekklesiologie; Lehrstuhlvertretungen; 2000 Ruf als Professor für Systematische Theologie und Ethik an die Universität Jena. Diverse Gastprofessuren; seit dem Wintersemester 2014/2015 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Systematische Theologie und Ethik an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Art der Erwachsenenbildungsveranstaltung
Vortrag
Mailadresse
Internetadresse
in Kooperation mit
Stadt Ansbach und Dekanat Ansbach
Art der Veröffentlichung
Zeitung|Mitteilungsblatt|Amtsblatt; Gemeindebrief; Internet; Plakat|Handzettel|Programmheft
Einrichtung der Evangelischen Erwachsenenbildung
Evangelisches Bildungswerk Ansbach e.V.
Veranstalter / veröffentlicht von:
Evangelisches Bildungswerk im Dekanat Ansbach
EBW Dekanat Ansbach
Schaitbergerstr. 18
91522 Ansbach
ebw.ansbach@elkb.de
http://www.ebw-ansbach.de
Tel.: 0981-46089915
Fax: 0981-9523129
EBW Dekanat Ansbach
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